Dienstag, 4. September 2007

Wie ich das Dingi doch noch lieben lernte

Unser Beiboot hat Rolf erstanden. Es erfüllt alle meine Wünsche und Anforderungen an ein Dingi in KEINER WEISE. Ich wollte ein Dingi das:
1. Man alleine rudern kann (vergiss es mit unserer Gummigurke)
2. Der Motor leicht einsetzbar ist (vergiss es, das Gerät wiegt 36 Kilos) und auf Knopfdruck zu starten (vergiss es, du reisst an einem Riemen wie halb blöde, bis er vielleicht anspringt)
3. Gut weg zu räumen (vergiss es, das ist ein halber Tag Arbeit)
Fakt ist, ich kann das Beiboot nicht benutzen und Rolf hat sich dazu verdammt mein Chauffeur zu sein. Ich habe das Ding / Dingi nur schön gefunden, weil es Rolf so viel Freude bereitet. Für mich war das Dingi ein „Ding, welches ich weitgehend ignorierte“.


Rolf mit Dingi
Aber dann, nach mehr als zwei Jahren Leben und Segeln mit dem Ding, habe ich eine tiefe Liebe dazu entdeckt.
für än tüüüfe guete Schlaaf, Zodiak

Wo ist es schöner zu schlafen als unter dem freiem Sternenhimmel. Unser Dingi ist, wenn wegen der Hitze eh Luft raus muss, eine weiche Wiege. Wenn die Tage drückend heiss sind, dann lockt kurz nach Sonnenuntergang das delux Bett. War ja auch nicht ganz billig. Und es ist im Komfort, Preis und in der Funktion vergleichbar mit einem Calmas Bett von Lattoflex.
Jetzt bin ich froh, dass unser Dingi breit ist, einen aufblasbaren Boden hat (so einen harten Kiel im Hintern wäre keine Musik) und von Rolf alleine gepflegt wird.

Sorry, der Text ist kurz,- ich will ins Bett oder genauer aufs Dingi. Gute Nacht






Die Rasur

Der Kapitän hat noch nie in seinem Leben jemanden
an seinen Bart gelassen. Das Rasieren erledigt er mit
wenig Begeisterung - meist regelmässig - selber.
Doch dann war da Mehmet mit seinem
Barber-Shop direkt am Strand.














Der letzte Fremd-Rasur-Muffel wird hier weich
und ergibt sich.














Mehmet seift gründlich ein.














Dann wird geschabt. Und noch einmal eingeseift
und neuerlich geschabt. Nun folgt die Feinarbeit.
Die Haare an den Ohren werden weggebrannt
und selbst jene in der Nase müssen weichen














Mit einer sanften Massage vollendet Mehmet sein
Werk.














Was will Mann mehr.
Zu finden ist Mehmet auf 36°41 Minuten Nord
und 028°52Minuten Ost.

Soviel Heiligkeit in einer Familie

Heilige Ursula















Heiliger Antonio















Heilige Rosalia
















Super heiliger Rolf mit Heiligenschein
















Nur Eva wird nie heilig gesprochen
:-) Hier wandert sie in Schwefelschwaden