Krank an Bord
Fieber, Frösteln, Kopfweh und alle Gelenke schmerzen. Die Laune ist im Eimer. Nur noch Bett und Ruhe.
Wenn’s dem Kapitän passiert, dann ist das eine mittlere Katastrophe,- zu Beginn und dann ist es eine Pause.
Und nun hat es den Chef erwischt. Er erwacht und da ist sie,- die Erkältung. Besorgt versucht die Crew / Ehefrau eine Bestandesaufnahme zu machen.
1. er hat sehr schlechte Laune
2. er spricht kaum und wenn, dann ist das Hüsteln oder Bellen
3. er schielt aufs Bett
4. er will keinen Kaffe (Alarmstufe rot)
Die Crew verkrümelt sich und ganz nach dem Motto, ist die Katze aus dem Haus, dann tanzen die Mäuse, wird ein disziplinloses Leben zelebriert.
Die Ehefrau hingegen hängt sich ihre vergilbte Schwesternhaube an den Kopf und sucht die verstaubte Bordapotheke. Ein Fieberthermometer wird schnell Klarheit bringen und auch ein Blutdruckapparat ist bei Hand. Fieber 38° (ernst, aber nicht hoffnungslos), Blutdruck 120 / 80 (wau, der Kerl ist noch voll dabei) und ein Puls von 100 (er ist erregt).
Die analytische Auswertung unter Berücksichtigung der Stinklaune des Käptens lassen zum Schluss kommen: er ist erkältet.
Natürlich wird diese Annahme in leicht dramatisierter Form dem Patienten verhökert. Zum Beispiel so:
Also lieber Patient, Ehemann und Kapitän, du bist 57 Jahre alt (alt), hast keinen Fusspilz (mehr), hast noch Haare auf dem Kopf (noch) und blaue Augen. Wie viel wiegst du? 74 Kilo (das ist gelogen), wann warst du das letzte mal krank? Ich war noch nie krank (hat der Alzheimer? Er war doch vor ungefähr 22 Jahren auch mal krank).
Rauchst du? Nein (stimmt, war aber nur eine Kontrollfrage. Somit ist Alzheimer ausgeschlossen). Trinkst Du? Ich versuche meiner Frau zu gehorchen, welche will ,dass ich jeden Tag mindesten zwei Liter trinke, aber das schaff ich nicht immer. (harrrrr,--).
Bist Du in den letzten drei Monaten fremdgegangen? Weib!!!!! Das geht zu weit!!!!!
Ok, Ok, war ja nur ein Scherzlein.
Fieber, Frösteln, Kopfweh und alle Gelenke schmerzen. Die Laune ist im Eimer. Nur noch Bett und Ruhe.
Wenn’s dem Kapitän passiert, dann ist das eine mittlere Katastrophe,- zu Beginn und dann ist es eine Pause.
Und nun hat es den Chef erwischt. Er erwacht und da ist sie,- die Erkältung. Besorgt versucht die Crew / Ehefrau eine Bestandesaufnahme zu machen.
1. er hat sehr schlechte Laune
2. er spricht kaum und wenn, dann ist das Hüsteln oder Bellen
3. er schielt aufs Bett
4. er will keinen Kaffe (Alarmstufe rot)
Die Crew verkrümelt sich und ganz nach dem Motto, ist die Katze aus dem Haus, dann tanzen die Mäuse, wird ein disziplinloses Leben zelebriert.
Die Ehefrau hingegen hängt sich ihre vergilbte Schwesternhaube an den Kopf und sucht die verstaubte Bordapotheke. Ein Fieberthermometer wird schnell Klarheit bringen und auch ein Blutdruckapparat ist bei Hand. Fieber 38° (ernst, aber nicht hoffnungslos), Blutdruck 120 / 80 (wau, der Kerl ist noch voll dabei) und ein Puls von 100 (er ist erregt).
Die analytische Auswertung unter Berücksichtigung der Stinklaune des Käptens lassen zum Schluss kommen: er ist erkältet.
Natürlich wird diese Annahme in leicht dramatisierter Form dem Patienten verhökert. Zum Beispiel so:
Also lieber Patient, Ehemann und Kapitän, du bist 57 Jahre alt (alt), hast keinen Fusspilz (mehr), hast noch Haare auf dem Kopf (noch) und blaue Augen. Wie viel wiegst du? 74 Kilo (das ist gelogen), wann warst du das letzte mal krank? Ich war noch nie krank (hat der Alzheimer? Er war doch vor ungefähr 22 Jahren auch mal krank).
Rauchst du? Nein (stimmt, war aber nur eine Kontrollfrage. Somit ist Alzheimer ausgeschlossen). Trinkst Du? Ich versuche meiner Frau zu gehorchen, welche will ,dass ich jeden Tag mindesten zwei Liter trinke, aber das schaff ich nicht immer. (harrrrr,--).
Bist Du in den letzten drei Monaten fremdgegangen? Weib!!!!! Das geht zu weit!!!!!
Ok, Ok, war ja nur ein Scherzlein.

Der Patient verdreht seine Augen und sieht mittlerweilen jämmerlich aus der Wäsche.
Ich habe in weich geklopft. Nun kann ich ihm einen heissen Kräutertee einflössen und ein Paracetamol runter jubeln. Er kooperiert ( äh,- resigniert.)
24 Stunden später ist er wieder dabei, noch etwas miesepetrig, aber fieberfrei und über dem Berg.
Aber, da liegt nun die Crew / Ehefrau flach. Eine schlechte Laune kommt nicht auf. Die Launen sind abbestellt. Kopfschmerzen werden ins Land der Märchen verbannt und das ganze Getue rund ums Krank sein ist eh „blöd und mühsam“. Segel auf und weiter geht’s. Meinen Kräutertee hab ich dann irgendwann noch unberührt im Beutel über Bord geschmissen. Hab’s überlebt.
